Wortwörtlich.
Da überrascht mich jetzt langsam gar nichts mehr.
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Zwei omanische Katzerl, die der Nazgul auf seiner frisch zuendegegangenen Reise nach Dubai, Abu Dhabi und in den Oman geknipst hat. Dabei war der Oman wohl hauptsächlich echt, und die anderen zeigten den Touristen irgendwelche fake plastic-Versionen davon. Und verschwendeten Wasser ohne Ende.
Auch die Katzen waren also im Oman ganz besonders echt. Schaut euch doch mal diese Wesen an, mit ihren riesigen Ohren, dem melierten Fell mit wenigen Streifen, und diesen ernsten, schwarz umrandeten Augen. Die könnten genau so von einem Wandfresko in einem altägyptischen Grab heruntergestiegen sein.
Als untoter Altägypter findet man das klasse, und fragt sich schon, wie man am besten Katzen aus dem Oman importiert...
Ja, das waren ganz gewöhnliche Hauskatzen, keine Wildtiere. Die lebten da in dem einen Hotel (in Muscat, glaube ich?), wo Nazguls Reisegruppe untergekommen war.
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Hier sieht man einen Teil von ihnen auf dem Odeonsplatz bei der Abschlußkundgebung. Die hätten wirklich nicht auf den Wittelsbacherplatz gepaßt.
Ist das nicht eine Bilderbuchdemo, mit blauem Himmel, bunten wehenden Fahnen, fröhlichen Kindern, und fast gar keinen Bullen*? Und sie ging nicht nur gegen Atom, sondern auch für erneuerbare Energie. Wie haben doch die Technologie! Wir haben alles gebaut und zur Marktreife gebracht, wofür die Anti-Atom-Bewegung in den 80ern als Träumer verspottet wurde. Es gibt keinen Grund auf der Welt, sich den Scheiß doch wieder anzutun.
Außer irgendwelchen korrupten Schwarz-Gelb-Politikern. Die wir uns allerdings auch nicht länger antun müssen.

Viele Leute waren auch noch die selben wie damals in den 80ern; die sind alle aus ihrem bürgerlichen Idyll wieder hervorgekrochen gekommen.
Dem Nazgul und mir (die wir in den 80ern als junge Hüpfer mit dabei waren, und heute mehr zu den alten Säcken zählen) gefiel die obige Weiterentwicklung eines Klassikers dann auch ganz besonders gut.
* Die wenigen Dutzend anwesender Bullen waren so gelangweilt, die zogen sich in die U-Bahn zurück und zwiebelten dort die Punks.
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Meistens liegen die Google Adwords so richtig, daß man sie gar nicht bemerkt.
Wenn sie aber mal danebenliegen, dann so richtig!
Hier ist derweil schönes Wetter. Ich hoffe, Sonnenbrille gilt nicht als Vermummung bei der Demo nachher.
Ich habe beschlossen, Demo für Faule zu machen. Ich muß nicht unbedingt jede Rede und das ganze Kulturprogramm mitnehmen. Ich sehe zu, daß ich so kurz vor drei am Hofgarten einlaufe, mich da mit meinem Stuxnet-Siemens-T-Shirt mit hinstelle, nach Auflösung der Menschenkette zum Odeonsplatz schlumpfe und mich dann vom Acker mache, wenn es langweilig wird.
Leider wurde der Abschluß vom Wittelsbacherplatz auf den Odeonsplatz verlegt! Also wird nicht mehr direkt bei Siemens vor der Türe rabatzt. Laut Email vom Veranstalter (ich habe gefragt, hier ist der Internet, da kann man zumindest versuchen, bei Newslettern auf 'Antwort' zu klicken!) sagt das Kreisverwaltungsreferat, der Wittelsbacherplatz sei für die angekündigte Menschenmenge viel zu klein.
Auf dem Odeonsplatz wird natülich die Demo von der allgemeinen Öffentlichkeit wesentlich besser wahrgenommen, deswegen werden sie nicht böse drum sein. Aber ich hätte mich schon gerne vor die Höhle des Löwen gestellt und 'Boo!' gerufen. Wikipedia macht keine Angaben zu der Quadratmetergröße der beiden Plätze, also kann ich nicht sagen, ob die Begründung stichhaltig ist, oder ob da irgendwelche Siemens-Kontakte bei der Stadt was gedreht haben. Vom Gefühl her nehmen sie sich Pi mal Daumen nicht viel, wenn man das ganze Straßengedönes am Odeonsplatz abzieht...
Wow, da hat sich aber der Post in Lichtgeschwindigkeit vom ursprünglichen Thema entfernt!
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Ich würde es ja lustig finden. Aber drei Hunde und eine Katze konnten überhaupt nichts dafür und sind jämmerlich lebendig verbrannt...
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Etwas an die Methoden antiker Auguren erinnert das, was den Japanern Toshiyuki Nakagaki, Atsushi Tero, Seiji Takagi, Tetsu Saigusa, Kentaro Ito, Kenji Yumiki, Ryo Kobayashi und den Briten Dan Bebber und Mark Fricker ihren Sieg in der Kategorie "Verkehr" einbrachte. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich die optimale Route zur Verlegung von Gleisen dadurch herausfinden lässt, dass man einen Schleimpilz vorausschickt. Eine Erkenntnis, an der vielleicht auch die Deutsche Bahn AG Interesse hat, nachdem ihre traditionellen Planungsmethoden anscheinend nicht nur ständig erhebliche Mehrkosten, Verspätungen und Kundenunzufriedenheit produzieren, sondern teilweise auch auf so großen Widerstand in der Bevölkerung stoßen, dass es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt.
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Jetzt haben wir sie ja wirklich wieder alle beisammen.
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Von den Leuten, die das Mem, das sie hier alle machen, für mich vorschlagen, habe ich noch nie gehört.
Und weil da, wo wir sind, oben ist, nehme ich mal an, die lohnen sich nicht wirklich. Sonst hätte ich davon gehört.-
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Wenn alles in Ordnung wäre (Stellen innerhalb Siemens wissen genau, was für Schwachstellen rausgegeben wurden, und können sie leicht dicht machen, wenn es um eine Anlage geht, die nicht auf der Abschußliste steht), dann würden sie doch nicht so verzweifelt öffentlich erklären, alles wäre in Ordnung.
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Bilder in den Kommentaren hinter diesem falschen Cut-Tag.
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Ich habe auch versucht, mit meinem kleinen schwarzen Kater spazierenzugehen.
Das fiel aber komplett aus, weil sich das völlig veränstigte Viech verzweifelt an mich klammerte oder alternativ flach auf dem Rasen lag, total überfordert von all dem Grün, den Menschen, den Vögeln, und der generellen Fremdheit von allem.
Also habe ich den kleinen schwarzen Feigling wieder nach oben getragen.
Jetzt ist er muksch, versteckt sich meistenteils im Bücherregal, und kommt nur gelegentlich heraus, um beleidigt knapp außer Reichweite an mir vorbeizuschlappen und mich ganz böse anzugucken, bevor er sich wieder verkriecht.
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Weil ich ein fieser und gemeiner Mensch bin, habe ich heute in dem Katzen- und Hundebedarfsladen, an dem ich vorbeikam, nicht nur ein Geschirr gekauft, um doch noch mal zu probieren, ob Mephisto nicht spazierengehen mag, sondern auch ein Fläschchen Katzenminze-Duftöl.
Ein Tropfen davon irgendwo hin, und man hat auf der Stelle total bekiffte und ausgetickte Kater.
Jetzt liegen sie da und schlafen ihren Rausch aus...
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Es gibt 4 Updates.
Mit dem Runterfahren und Schlafengehen darf ich noch ein bißchen warten. Ich HASSE ja Windows-Updates, weil die nach eigenem Gutdünken den Betrieb so aufhalten; ich darf dann solange wach bleiben, S-Bahnen wegfahren lassen, und so weiter.
Aber logisch, denke ich mir dann. Es waren vier Zero Day Exploits** im Stuxnet-Wurm, es sind vier Updates, also bekomme ich jetzt also den Stuxnet-Patch. Danach kann der Wurm mir nichts mehr.
Nützlich ist das aber genau gar nicht. Es ist doch bekannt, daß sich Stuxnet gezielt gegen iranische Urananreicherungsanlagen*** richtet.
Ich habe aber doch gar keine iranische Urananreicherungsanlage!
* der unter Windows 7 läuft; nur das EEE läuft unter Ubuntu.
** Wenigstens weiß jetzt jeder Mensch, der die Nachrichten verfolgt, was das ist.
*** Jaja, ich weiß, mit den Exploits selber kann man nun auch andere böse Sachen programmieren. Es war aber nach zwei Uhr auf'd Nacht, und ich wollte eigentlich schlafen, statt zuzusehen, wie mein Rechner ewig an Update Nr. 3 herumrödelt. Es ist immer Nummer 3, das am längsten dauert. Das ist irgendeine Unterform von Murphy's Law.
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Das ist zumindest, was der offizielle Fremdenführer in Dubai der Reisegruppe vom Nazgul erklärt hat, daß dort herrschen würde.
Organisierte Demokratie, und alle sind glücklich damit. Wer nicht glücklich ist (etwa Ausländer, die den Job verlieren, wegen dem sie ins Land gekommen sind), der wird rausgeworfen, dann sind wieder alle glücklich, und Arbeitslosigkeit gibt es auch keine.
Warum sich der Nazgul das antut, weiß ich immer noch nicht. Der Nachtisch soll sehr gut sein, teilt mir eine SMS mit. Ein Zeug namens Umm Ali; ich solle das doch mal googeln. Aber deswegen eine ganze Urlaubsreise...?
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Keiner will das, außer Politik und Konzernen.
Diese Regierung hat offensichtlich auf 'Nach uns die Sintflut' geschaltet. Bei der nächsten Wahl fliegen sie achtkantig raus, also werden Schäfchen ganz offen ins Trockene gebracht, Klientel und Lobby statt der Wähler bedient, und irgendwo schon mal stille die Aufsichtsratsposten für 'danach' klar gemacht.-
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Wenn wir nun bald noch einen neuen Bundespräsidenten brauchen, können wir nicht gleich alle Gauck nehmen, und gut ist?
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'Stuxnet' ist so ein hübscher Name. Man könnte ihn sich fast aufs T-Shirt schreiben, wenn man in zwei Wochen bei Siemens vor der Tür gegen Atomkraft demonstrieren geht...
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Das finde ich jetzt unmoralischer als Internet nach elf Uhr abends -- was es in Nazguls Hotel anscheinend ist, denn es gibt keins.-
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