Mittwoch, 28. Juli 2010
Sogar die Pressemitteilungsabtipper von silicon.de finden es 'unheimlich'...
... aber anscheinend macht Infineon wieder Gewinne.

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Ui, ein Stöckchen...
... von Frau Sid.

1) Was ist deine liebste Eissorte und welche kannst du überhaupt nicht ausstehen?
Das wechselt. Im Moment bin ich von Mango-Chili ganz angetan. Erdbeereis muß ich nicht unbedingt haben.

2) Magst du im Sommer Sport machen?
Ja bitte, Schwimmen gehen. Irgendwann endlich mal wieder segeln...

3) Was ist deine derzeitige Sommerlektüre?
Als nächstes wollte ich 'Going Postal' und 'Making Money' mal wieder lesen.

4) Was ist dein derzeitiges Lieblingsoutfit?
[[zensiert]]

5) Wo hältst du dich im Sommer am liebsten auf?
In der Stube, Vorhänge hängen ganz tief und werden von einem Band zusammengehalten statt aufgeknotet, und mein Laptopkühler macht schön kühl. Im Zweifelsfall liegt ein Kater bauchoben vor der Blakontür.

6) Wie schaffst du es bei der Hitze zu schlafen?
Nicht wirklich.

7) Welches ist dein derzeitiges Lieblings-Sommer-Lied?
Gogol Bordello, Start Wearing Purple. Das hatte ich hier schon mal verlinkt.

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Dienstag, 27. Juli 2010
Gegen die Zwangsbeglückung...
... und die kostenorientierte Volksgesundheit spricht sich Andrea Nahles in der 'Welt' aus, oder sprach sie, vor ein paar Wochen, als die Raucherabstimmung hier in Bayern war, wo ich mich enthalten habe.

Nur komisch, daß es in der Welt war. Dort wird doch eigenständiges Denken eher nicht ermutigt?

((via Knowledge Brings Fear))

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Donnerstag, 15. Juli 2010
Wer faseln will, muß zahlen...
Die ersten nehmen Geld dafür, anderen zu erlauben, bei ihnen Meinung abzusondern.

Sicher kein schlechtes Geschäftsmodell.

Nichts tun einige Leute schließlich so gerne, wie ihre eigene Meinung einer möglichst zahlreichen Allgemeinheit kundzutun.

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Ja sind wir denn hier in Texas??
Eben in der Bäckerei an der S-Bahn-Station Mieses Kaff: vor mir in der Schlange zwei Mitarbeiter eines Wachdienstes etc. (Jeans, gestreiftes Hemd mit kleinem unleserlichen Firmenlogo -- interpretiere ich mal als private Firmenuniform) mit zugriffsbereitem Revolver, offen am Gürtel getragen. Das Holster hat nicht mal eine Schutzklappe gegen Diebstahl, wie bei Polizisten üblich.

Was??????

Seit wann darf ein Wachmann bewaffnet in der Öffentlichkeit (nicht auf dem bewachten Firmengelände!) herumlaufen? Ich dachte, U-Bahn-Wachen dürfen nicht mal auf dem Firmengelände (= U-Bahn) mit Schießwaffen rumlaufen, und das waren keine U-/S-Bahn-Wachen!

Ich zum Beispiel darf nicht mal mit meinem sahs am Gürtel zum Mittelaltermarkt fahren, sondern muß das Ding einpacken und auf dem Gelände (= 'Brauchtumspflege') rausholen und an den Gürtel meines Gotenkostüms hängen. Ein Wachmann, selbst mit Waffenschein etc., ist bei mir immer noch ein Privatmensch nicht anders als ich, der halt nicht 'Brauchtum' pflegt, sondern arbeitet, und der eine Erlaubnis hat, für seine Arbeit und im Rahmen seiner Arbeit einen Revolver zu besitzen, und auf dem Gelände (der Firma, die er bewacht), trägt.


Aber doch bitte nicht in der allgemeinen Öffentlichkeit, und/oder, wenn er sich beim Bäcker Semmeln und Kaffee holt?!!

Ich habe noch keine ganz schlüssige Antwort online gefunden, und war mir da in dem Moment nicht wirklich sicher, ob das das Gewaltmonopol des Staates verletzt, aber ich war drauf und dran, die Bullen zu holen. Nachfragen ist ja auch nicht -- man will nicht wirklich zwei Kerle mit Schießwaffen bei der Hitze fragen, ob sie das auch wirklich dürfen. Die fangen womöglich an zu ballern. Schließlich landen bei solchen Wachdiensten ja wohl primär solche Leute, die selbst die Bullen mit guten Gründen nicht haben wollen...

Und da das Logo der Firma nicht erkennbar war, ohne daß man auffällig nahe ran gegangen wäre (siehe oben), kann ich auch nicht nachträglich Anzeige erstatten. Anzeige gegen Unbekannt ist bekanntlich witzlos...

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Mittwoch, 14. Juli 2010
Blindtext bei Hitzekollaps
"Die Musterseite ist ja auf Französisch, gibts die auch mal auf Deutsch, da kann man ja gar nicht verstehen, was da steht," beschwert sich der Kunde aus dem Schwabenländle gerade am Telefon.

Ich erkläre ihm, daß man das nicht muß, weil eine Musterseite nur mit Blindtext darstellt, wie das Layout später wird.

Außerdem ist der Blindtext lateinisch, oder vielmehr, die übliche Art Pseudo-Latein...

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Dienstag, 13. Juli 2010
Angekommen!
Jetzt auch in Deutschland bekannt: der SPON schreibt über das Results Only Work Environment.

Als eine merkwürdige amerikanische Erfindung...

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Montag, 12. Juli 2010
Die zwei Gesichter britischer Jugendlicher
Online sind sie arme, kleine, verletzliche potentielle Opfer pöhser, pöhser Kinderschänder, die unbedingt mit unglaublichem technischen und bürokratischen Aufwand vor denselben geschützt werden müssen.

Offline sind sie gefährliche, pestiferöse kleine Monster, vor deren anti-social behaviour die Gesellschaft unbedingt mit unglaublichem bürokratischen und technischen Aufwand geschützt werden muß.

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Nicht die Bohne...
Der kollektive Diebohneinteressierer ist mal wieder kaputt.

Da stieg in die S-Bahn, mit der ich eben in die Slaverei fuhr, irgendwo ein schwarzer Mann ein, ein großer pummeliger, in einem dorkigen lila T-Shirt, der einen Haarschnitt nötig gehabt hätte und eine schwere Tasche trug, sowie eine clever zusammengefaltete kleine Sackkarre auf dem Rücken.

Es gab freie Plätze da in der S-Bahn, aber da konnte der arme Kerl sich nicht setzen, weil
  • sich ein junger Schnösel selbstvergessen über den einen lehnte,
  • ein alter arroganter Bayer eiskalt seinen Ellenbogen über dem nächsten lehnte und ihn kalt lächelnd nicht weg nahm
  • irgendwelche Gestalt, die ich nicht recht erkennen konnte, einen Extra-Sitz allein für ihren oder seinen Rucksack brauchte
  • ditto, eine alte Frau für ihren Einkaufskorb
  • ein pampiges Gör aus dem Miesen Kaff sein Fahrrad auf Lenker und Sattel hingestellt hatte, so daß niemand mehr durch den Mittelgang kam, und daneben hockte, mit nach eigener Meinung furchtbar dekorativem Schmollmund, so daß da auch keiner durchkam.
Also stand der arme Kerl in der Mitte rum, bis zum Klapsmühlenkaff, wo er resigniert ausstieg.

Alles, was ich vielleicht hätte tun können, wäre, selber für ihn aufzustehen. In der schwachen Hoffnung, daß das etwas 13jährige Luxusblag aus dem Miesen Kaff nicht sofort seinen riesigen Luxusrucksack auf meinen freiwerdenden Sitz gehievt hätte. Oder die mitreisende Mamma nicht sofort herübergesprintet wäre, damit sich ja kein schwarzer Mann neben das edle Töchterchen setzt. Was dann das alte Weib neben dem Sitz der Mamma in die Lage versetzt hätte, schnell den eigenen Einkaufskorb auf denselben zu stellen, bevor der schwarze Mann sich da hin gesetzt hätte.

Die Leute hier im östlichen münchner Speckgürtel können nämlich abgrundtief widerwärtig sein.-

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Donnerstag, 8. Juli 2010
Ruhe
Himmlische Ruhe.

Irgendjemand hat dem elendiglich verreckenden Mammut, das in den letzten Wochen gelegentlich in unseren Höfen starb, endlich den Gnadenschuß verpaßt.

Danke!

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Freitag, 2. Juli 2010
Es ist heiß


Der Kater liegt mit dem Bauch nach oben in der Gegend rum

Dem untoten Altägypter trocknet das Gehirn im Kanopenkrug ein...

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Donnerstag, 1. Juli 2010
Gewinnen und Verlieren
Wenn man diese schönen Definition bei Seth Godin folgt, dann hat das Merkel gestern nach Kleinkind-Manier gewonnen.

Und die Linke hat komplett die Chance verpaßt, auf eine reife und zeitgemäße Art zu gewinnen.-

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Altägypter in der Sesamstraße

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Donnerstag, 1. Juli 2010
Während ich auf Phoenix Bundespräsidentenwahl geguckt habe...
... hat fefe das total ignoriert und die eine wirklich wichtige Nachricht des Tages gefunden.

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JAAAAAAAA!!!!!
Der Scheiß-Schleimer wurde nicht gleich geflissentlich im ersten Wahlgang gewählt.

Mehr wollten wir ja eigentlich gar nicht.-

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Dienstag, 29. Juni 2010
Die Kanadier...
... sind noch nicht dran gewöhnt, daß ihre Polizei nicht auf ihrere Seite ist und ihnen die Menschenrechte schnurzpiepegal sind, wenn die Wichtigen und Mächtigen der Welt auf sie herunterkommen, um über Wirtschaft zu reden.

Arme kleine Kanadier!

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Samstag, 26. Juni 2010
Die Letzten ihrer Art
Der Nazgul und ich machten neulich Witze, daß pro Tor, das die nordkorenaische Fußballmannschaft in der WM in Südafrika kassiert, bestimmt daheim in Pyöngyang eine Spielerfrau exekutiert wird. Und heute spekulierten wir, daß die Mannschaft jetzt bei ihrer Heimkehr bestimmmt kollektiv erschossen wird.

Klar, nach dem, was man von draußen mitbekommt, ist das eine bizarre Operetten-Diktatur. Eigentlich kann man da drüber nur lachen. Ernstnehmen ist definitiv der falsche Ansatz. Auch nicht als Gegner.

Aber was haben die bloß falsch gemacht, daß sie 1989/90 so komplett verpaßt haben? Warum haben die nicht auch Kim-Il-Wasauchimmer am näxen Laternenpfahl aufgehängt und all die ekligen Denkmäler eingeschmolzen?

In Südkorea können sie durchaus Streik und Krawall, also kann keiner behaupten, das läge daran, daß Korea als solches zu konfuzianisch für eine Revolte ist.-

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Blogempfehlung
Endlich nimmt mal eine so einen blöden Dumpinglohn-Job nicht an.

Würde ich auch nicht. Anscheinend sind solche Sklaventreiber Arbeitgeber daran gewöhnt, daß die im Raum hängende Angst vor Arbeitslosigkeit und Hatz IV. die Kandidaten gefügig macht...

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Samstag, 26. Juni 2010
Nazgul des Tages
Nazgul: oh, es fängt an zu grummeln

Sethos:ja hier auch schon
das sind keine vuvuzelas

Nazgul: HAHAHA! die vuvuzelas gottes!

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Donnerstag, 24. Juni 2010
Die Welt ist sich einig


Alle hassen die Dinger und verdammen sie in den Höllenkreis, in den sie gehören.

Ich frage mich wirklich, wer das noch ist, der da ständig drauf trötet??

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