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So auch die Ammis.
Ich fand die Mineralwasserschleppe- und -trinkerei von uns Deutschen schon immer lächerlich. Es war so ein merkwürdiger deutscher Eigenweg, komplett mit Pfandkasten und Zwiebelflasche.
Seit Beginn der Globalisierung haben die Ammis uns das nachgemacht, finden es cool, und das erzeugt ein Problem - ohne Pfandkasten und Zwiebelflasche, zudem.
(via Seth Godin)
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Davon hat natürlich das Karnickel nichts; die ganze Karnickel-Mythologie bei Richard Adams (die ohnehin von diesem und jenem verdächtigen Zeugs nur so trieft) ist fiktiv, und das echte Karnickel, das im Stall gelebt, seinen Salat gefressen und bei der Lady an schönen Tagen durch den Garten gehoppelt ist, hatte davon nie gehört und hat damit nichts zu tun.
Wenn sie einen von El-Ahrairahs Volk haben wollte, dann war das arme Karnickel damit überfordert. Genauso wie echte Zierfische total damit überfordert sind, Nemo sein zu sollen.
Mein Katz ist ein Katz ist ein Katz. Er ist nicht wie Francis, auch wenn die Fußnoten bei Akif Pirinçci voller unglaublich nützlicher Katzen-Information stecken; und er ist erst recht nicht wie Mrs. Murphy.
* Kein Link - das Übliche!
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Zu groß ist das menschliche Bedürfnis, gemocht und akzeptiert zu werden, und die soziale Unfähigkeit, auf erwiesene Freundlichkeit immer noch ekelhaft zu reagieren.
Sogar der Großbuden-Anwalt, der als derartiges Oberekel gestartet ist, daß die Leute ihn schon für eine Kunstfigur hielten, wird jetzt menschlich und beantwortet Fragen.
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Anfang Juli. Anderwo steigen heute Feuerwerkskörper, hier fällt alles - das Wasser und das Thermometer.
Anfang Juli. In früheren Jahren war es um die Zeit schon so heiß, daß alles mögliche kaputt ging. Klimaanlagen, Computersysteme, Diebohneinteressierer und sinnvolle Hemmschwellen, die die Leute zuvor daran hinderten, sich fast nackt auszuziehen und überall Fähnchen anzubringen. Es war so heiß, daß der untote Altägypter nur stöhnen konnte, "Aber ich bin doch schon mumifiziert!"
Anfang Juli. Dieses Jahr sitze ich im Pullover in der Arbeit und friere, während ich den herabstürzenden Wassermassen auf dem Oberlicht lausche.
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60 Öcken. Geht. Keine Ahnung, was die Katzerlbesitzerin von oben wegen 200 Euronen gefaselt hat; die hat beim Katzerl vielleicht Luxus-Öko-Eierstockentfernung machen lassen, oder sowas.
Ich fürchte aber, ich habe mich beim Tierarzt am Telefon übel verdächtig gemacht.
Sethos: Nüchtern, was heißt das? Wie lange vorher kein Futter mehr?Ich hoffe nur, der bringt mich nicht morgen mit dem Anrufer in Verbindung, der allen Ernstes vorgeschlagen hatte, seinen Kater dursten zu lassen? Oder vielleicht sollte ich doch lieber erst Donnerstag?
Tierarzt: (auf bayerisch, aber das bilde ich jetzt nicht ab) Wenn Sie vormittags in die Sprechstunde kommen, geben Sie ihm am Abend vorher nichts mehr, und wenn Sie nachmittags kommen, dann geben Sie ihm morgens nichts mehr.
Sethos: Nur kein Futter, oder auch kein Wasser mehr?
Tierarzt: (im Brustton tiefster bayerischer Empörung) Nur kein Futter! Wasser kriegen sie immer! Immer!!
Sethos: Tschuldigung!! Bei Menschen heißt es auch schon mal, so und so lange vor der Operation nichts mehr essen oder trinken.
Tierarzt: (grummelnd) Wasser kriegen sie immer!
Nee, Samstag werde ich von Ladies heimgesucht, und da sollte der Kater sich schon so weit erholt haben, daß beim wilden Toben mit der Kleinen Lady die Kastrationsnarbe nicht mehr aufplatzen kann.
Sorry wg. TMI - es gibt hier leider keine praktische 'Lesen Sie mehr...'-Funktion wie bei LiveJournal.
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Hähh?? Ich weiß gar nicht, was der arme Mensch wollte, aber ich distanziere mich extrem davon, jemals 'Musium' geschrieben zu haben. Auch meine Kommentatoren würden sowas nie schreiben.
Es gibt also gar keinen Grund, warum mich dieser bedauernswerte Legastheniker überhaupt auf diese Suche hin hätte finden können. Und schon gar nicht zweimal.
*rätsel*
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(Ein Anonymus unter dem Kürzel 'M.', Kommentar 7, bei diesem Lawblog-Beitrag.
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Oder siehst du die Möglichkeit, daß zwei Leute unter so einem ausgefallenen Nick rumlaufen?
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Diesmal war es ein ex-Kreativer, auch so um die 50.
Er trug einen neckischen Daumenring, eine Buntbrille mit ohne Rand oben (ca. 2001) und eine Jacke - oh Gott, ein schwer merkwürdiges Konstrukt aus grober grauer Rohseide und schwarzem Leder, plusterig und mit riesigen Schulterpolstern, das vielleicht Dean Stockwell um 1990 herum in seiner Rolle als Al in 'Quantum Leap' hätte tragen können, aber sonst überhaupt niemand in der gesamten Menschheitsgeschichte.
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Man ist halt vorsichtig und organisiert sich.
Anderswo kommen sie ja sogar mit Eisbären klar.-
Und bei dem Telepolis-Artikel finde ich die Unterstellung 'Alle Umweltschützer, die für Wölfe sind, sind Nazis' schon richtig frech.
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Leider hat das Internet die Gestalt von so ganz kranken Web-Kiosken, wo man viertelstundenweise die Kreditkarte durchziehen muß.
Leider sind diese Web-Kioske so krank, daß die darauf enthaltenen Webschnuffler kein AJAX können, oder zumindest nur unzureichend.
Also mailen wir mühsam in der Gegend rum, statt per Google Talk zu reden, lästern nur ganz langsam und teuer über pensionierte Lehrerinnen, und daß den letzten die Nazgul beißen.
Und wer hat diese kranken Webkioske gebaut?
Mein alter Erzfeind Dell, der mich schon oft genug die Gesellschaft meiner guten Freundin Sally aus Wales gekostet hat!!
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Er hängt am Flughafen in Frankfurt fest, und irgendwelche Consultant-Schweinebacken queuejumpen ihn am Schalter für gestrandete Passagiere.
Lady Lanu? Der näxte Lufthansa-Boo ist meiner! Ich werde sie booen, bis es kracht!
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Der Inhalt der Flaschen ist dann aber gut, und die Finnen sind wirklich lustig, und nette Kerle, und nicht nur wegen dem Inhalt der Flaschen.
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Jetzt ist das Telepolis endlich auch aufgefallen.
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Der untote Altägypter ist gerade in der Arbeit unterwegs, und während die externen IT-Primaten so gar nichts von Web 2.0 verstehen, daß sie auch nur auf die Idee kämen, etwa LiveJournal zu sperren (ich gehe trotzdem von der Arbeit aus nicht hin, weil ich nicht auf Grund von Logs gefunden werden will), reicht die Kompetenz bei denen doch gerade noch aus, um eBay zu sperren.
Danke!
ETA: Hat sich erledigt! Nein, es gibt keinen Zaun aus Heiligendamm bei eBay.-
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Jedenfalls wünsche ich mir manchmal durchaus, es sei sozial angemessen, in Mumienbinden oder im kompletten Tuareg-Gewand, bei dem nur Füße, Hände und Augen rausgucken und der Rest mit blauen Tüchern verhüllt ist, in die Arbeit zu schwanken.
Das fällt mir ein zum Vorteil des Schleiers bei Telepolis. Nicht angeguckt werden müssen wäre manchmal schon sehr beruhigend. Nicht nur, von den Grinsegesichtern der Politiker verschont zu bleiben.
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Anderswo, wo es weniger staubig und steinig und orkverseucht ist, da scheint der rasche Wechsel von großer Hitze und großen Mengen Wasser so etwas wie eine Fruchtbarkeitsexplosion auszulösen.
Die Lady, in deren Pferdestall mein Kater zur Welt gekommen ist, hat heute ein Stiege Kirschen mit in die Arbeit gebracht, bei der Kaffeemaschine aufgestellt, und auf Nachfragen, ob die von eigenen Bäumen seien, erklärt:
Ja, von einem Baum, der die letzten 8 Jahre höchstens eine Handvoll Kirschen gebracht hat. Heuer hat er mich mit ca. 1 Zentner überrascht, der zum Großteil schon verarbeitet ist. Vielleicht gibt es in ein paar Tagen nochmal Nachschub; kommt drauf an, ob ich während der Heuernte nochmal Zeit habe, in die Baumkrone zu kraxeln.Ich hoffe, sie kraxelt; die Kirschen sind gut. Sauerkirschen, aber auch gut zum so Essen geeignet.
Der Garten der Lady Petersilie auf den Bildern von Besuchskater 'Messer-Jocke' sieht auch unübertroffen grün und wuchernd aus, und die Lady Bona ertränkt eimerweise Schnecken.
Jetzt warte ich mal, was eine mir bekannte Sphinx zum Pflaumenbaum in ihrem Garten zu berichten hat; wir kennen da eine Lady, die kriegt sie gar nicht mehr raus aus ihrer Sphinxbehausung, wenn es Pflaumenkuchen gibt. Und die Schnecken in No Computer Land Anfang August dürften wieder so übel überhand nehmen, daß ich sie zu Dutzenden mit dem Radl erlege, ob ich will oder nicht, und ich doch mal ernstaft über eine Schneckenvernichtungsstrategie nachdenken sollte. Ist zwar nicht unser Garten, aber der tote schleimige Baaaz an den Schuhen, den man erwischt, wenn man nachts Fledermäuse beobachtet, der ist doch nicht so schön.
Außerdem
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Link nur, weil das beim Lawblog so schnell runterscrollt & ich da noch 'ne Weile mitlesen mag.-
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Aber ich glaube, das hebe ich mir für den zukünftigen Areion-Blog auf - die alte Site, wo ich im Vor-Blog-Zeitalter manchmal Meinung absondern konnte, erwacht wieder zum Leben, 2.0-technisch, und da kommt nicht nur Latein, da kommt wieder die Chance, Meinung abzusondern.
Aber Grundsatzüberlegungen über menschliche Willensfreiheit, Schicksal, Reue, und die Illusion absoluter Sicherheit auf Erden, die wären da besser aufgehoben, also hebe ich mir das auf und poste hier nur einen Link zu einem Bausteinchen:
in Texas sind sie mit der Aberkennung der Menschenrechte für die bösen Kidnerschänder jetzt einen großen Schritt weitergekommen.
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Oder zählt eBay nicht?
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Ich muß immer noch lachen.-
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