Mittwoch, 15. Dezember 2010
Islam-Bashing...
... systematisches, in Hollywood, in einem kompletten Dokumentarfilm.

Faszinierend.

Das ist so ein FedEx Arrow, den man danach auch nicht mehr vergessen kann.-

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Fußball
Der Grieche gegenüber guckt natürlich Fußball.

Aber dieses Mutschekiechen spielt Fußball!

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Dienstag, 14. Dezember 2010
Schneller Zug -- lahme Bürokratie
... wenn man aber weiterhin mindestens eine Stunde irgendwo im karelischen Nirgendwo an der Grenze rumstehen muß, dann hilft das hier gar nix!

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Samstag, 11. Dezember 2010
Der untote Altägypter krautsourct auch...
Ich hatte mal einen Kollegen, der war mit einer georgischen Frau verheiratet und hatte sich den georgischen Blick auf die Welt mit Leidenschaft zu eigen gemacht.

Wenn ich irgendetwas unabhängig von der eigentlichen Sache respektiere, dann Leidenschaft und Enthusiasmus, mit der jemand bei derselben ist.

Außerdem konnte der Kollege ohne Punkt und Komma reden. Das war sozusagen Radio Tiflis, fest eingestellt.

Und guten Wein von da hat er auch mitgebracht.

Das führte alles dazu, daß 'Georgien' auf meinem Radar auftaucht. Wir sollen alle Depeschen lesen & darüber berichten? Okay, gehe ich zu wikileaks.is, suche mir raus, was von der US-Botschaft Tblisi inzwischen auf deren Server steht, nehme mir die einzige Depesche von dort vor, die mit 'SECRET/NOFORN' gekennzeichnet ist, und lese die.

Ich schreibe ungern ernsthafte Schulaufsätze zum Textverständnis, also werde ich lieber einen laufenden Kommentar mit Aufzählungszeichen absondern, und dann den Originaltext in die Kommentare kippen.

Eins noch: Georgien ist uralt, es ist final fatal kompliziert, und die Leute da sind superheftig. Man kann nicht sagen, ob die gerade hochgradig raffiniert oder schlicht komplett durchgeknallt sind. Gnade dem armen Ammi, der mit nur mäßiger Ahnung in dieses Land kommt. Sie werden ihn zu wunderbaren Schlittenfahrten auf ihren wunderschönen Bergen mitnehmen, und er wird noch weniger kapieren als der im Vatikan. Außerdem sind in Georgien die Frauen wesentlich beeindruckender...
  • Die Zusammenfassung geht ja schon mal gut los: die Russen lügen wie gedruckt, und die Ammis lassen Georgien im Regen stehen, um das Verhältnis zu Russland zu verbessern. Der amerikanische Botschafter in Georgien werde jetzt mal eine Lanze für Georgien brechen. Die haben ihn ja schon ganz nett angebändigt.
  • Man solle Georgien wenigstens eine 'a modest, transparent defensive capability' verschaffen, denn in dem Krieg mit Russland während der olymphischen Spiele in Peking hat Georgien allerlei Material verloren, und seither (bis Juni 2009) nicht wieder aufgerüstet. Dieser Ammi frißt denen total aus der Hand; die Georgier sind ja tendenziell auch sehr überzeugend und schon mit jeder Art externer Macht fertig geworden. Römer, Perser, Byzantiner, Zarenreich, osmanisches Reich, Sovjetunion -- haben sie alles ausgesessen.
  • Die Georgier versprechen, auch in Afghanistan zu helfen. Das sollten die Ammis nicht ausschlagen -- zähes Bergvolk mit antirussischen Gefühlen? Die dürften da einen Startvorteil haben.
  • Der georgische Verteidigungsminister hat dem Botschafter anvertraut, die georgische Armee werde stärker reduziert als öffentlich behauptet, aber bloß nicht weitersagen, die Russen könnnten das ausnützen.
  • Georgien hält sich zurück wie verpflichtet, aber die Russen werden diese, diese und jene Lügen verbreiten. Sie wissen schon genau, was die behaupten werden, und nichts davon ist wahr.
  • Und Rinder klauen die Russen auch!! OMG was für ein archaischer Vorworf!
  • Es gibt keine Einflußsphären, sagen die Ammis, und sie sagen es den Russen immer wieder. Das mit dem 'Hinterhof' in Lateinamerika ist was gaaaaanz anderes, nehme ich mal an. Weil Russland keine Einflußsphäre hat, kann es auch nicht behaupten, Amerika würde in derselben wildern, wenn es Georgien in die NATO aufnimmt.
  • Wenigstens etwas historische Perspektive hat der Ammi: er bezieht sich auf das 'große Spiel' zwischen Rußland und dem englischen Empire (in Indien) im 19. Jhd, siehe Rudyard Kipling's Klassiker 'Kim'. Aber jetzt ist alles anders, denn 'U.S. policy seeks to enable independent countries to make their own choices'. Ha ha ha ha ha!!
  • Die Georgier sagen die Wahrheit, die Russen lügen. Und die Ammis sollten auf der Seite der Wahrheit sein. Man muß sich ja mit den Russen verstehen, aber die Georgier haben Recht. OMG der Botschafter frißt den Georgiern ja total aus der Hand. Sie haben ihn ihn nicht nur über den Tisch gezogen, sondern auch noch einen großen Konferenztisch mit seinem Schlips poliert.
  • Wenn man die Georgier dem Frieden mit Russland opfert, dann sorgt das nur dafür, daß die Russen frech werden und denken, sie dürften alles -- und das kann man denen ja nun wirklich absolut nicht durchgehen lassen! Also echt nicht. Man darf ihnen so etwas nicht auch noch durchgehen lassen, sonst machen sie es als nächstes in der Ukraine. Also, das ist der einzige Abschnitt, wo der Mann primär amerikanische Interessen vertritt und nicht georgische. Er erzählt allerdings auch den Amerikanern, warum ist richtig sei, georgische Interssen zu vertreten.
Also, Fazit: die Georgier haben den amerikanischen Botschafter angebändigt, bis er klang wie mein Kollege. Das können die offensichtlich genauso gut wie Weinanbau.-

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Wahnsinnswetter
In München tobt dieser Tage ein heftiger Kampf -- zwischen Föhn und Winter.

Nachdem am späten Sonntag Abend der Föhn einmarschiert war und das Kommando über die Stadt übernommen hatte (woraufhin sämtliche, über Wochen angelegte Schneevorräte des Winters binnen Tagen zum völligen Abschmelzen gebracht wurden, auch unter Einsatz eher dramatische Dachlawinen etc.), kehrte der Winter in der Nach von Mittwoch auf Donnerstag überraschend zurück. Zwischen Mitternacht und Mittag fiel die Temperatur von 12,5° auf unter den Gefrierpunkt; für reichlichen Nachschub an Schnee war generalsstabsmäßig gesorgt.

Völlig überraschend nahm jedoch der Föhn letzte Nacht die Stadt im Handstreich ein. Die charakteristischen schweren Tropf-Geräusche abtauenden Schnees auf trendigen Metalbalkonen erfüllen wieder die gentrifizierten Stadtteile. Das Füllen von Schneeschüsseln zu Katerunterhaltung ist unter den veränderten Kräfteverhältnissen schon gar nicht mehr möglich.

Vergeblich fordern Münchner Bürger eine Einstellung der meteorologischen Auseinandersetzungen auf ihrem Stadtgebiet. Beide Konfliktparteien betonen, daß München durch seine sonst so vorteilhafte geographische Lage dazu prädestiniert ist, im Laufe der Geschichte immer wieder zum Schlachtfeld der widerstreitenden Winde zu werden.-

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Freitag, 10. Dezember 2010
Unser Mensch ist so gemein!!


Der Mensch hat eine Schüssel mit kaltem weißem Zeugs von draußen reingebracht. Und dann hat er da ein paar Tropfen Katzenminze-Duftöl reingeträufelt!



Wenn man an die Katzenminze kommen will, muß man das Gesicht und die Pfoten in das weiße Zeugs stecken. Ist das nicht fiiiiiies?



Und es ist unwiderstehlich und haut einen um! Das weiße Zeug durch die Gegend zu schubsen, macht auch Spaß. Aber nach kurzer Zeit ist nur noch ein bißchen Wasser übrig von dem weißen Zeugs, das man aus der Schüssel geholt hat.



Der Mensch hat nur gelacht, und unsere bekiffte Schlägerei abfotografiert. Ist das nicht gemein?

Wir verlangen Thunfisch. Sofort!

Sonst geben wir dem Menschen sein Blog nicht wieder her.

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Fundamental interconnectedness of all things
Ich folge gerade mal paar Links, während es da draußen so richtig schön schneit, und kann jetzt meinem kleinen schwarzen Kater versichern, daß er als großer UFO-Anbeter doch nicht ganz so memetisch vereinsamt dasteht, wie es den Anschein haben könnte. Sogar Julian Assange hat im Guardian eine Frage zu UFOs beantwortet (schon am 3. Dezember, bevor er eingeknastet wurde), während er jedoch das lange Fasel eines britischen Diplomaten bissig ignoriert hat. Also, wenn sogar in den US-Depeschen was zu UFOS steht, dann darf auch das schwarze Viech an sie glauben und sie verehren.

Damit hätte ich auch die Herausforderung des Nazguls erfüllt, meine Kater und Julian Assange in einem Post zusammenzuschmeißen. Die fundamental interconnectedness of all things funktioniert noch; ich kann eine Brücke schlagen zwischen absolut beliebigen Dingen, es hängt alles zusammen, weil a) es alles auf dem selben Planeten stattfindet und irgendwie Menschen zum Thema hat, und b) das menschliche Hirn ein Gerät zur Mustererkennung und zum Geschichtenerzählen ist.

Und weil die BBC das beste Fernsehen der Welt macht, verfilmen sie jetzt auch Dirk Gently's Holistic Detective Agency, wo diese schöne Wendung herstammt.



Vielleicht sollte ich ja einen Jahresrückblick machen, wo ich alles zusammenrühre, worüber ich dieses Jahr hier gebloggt habe, fundamentally interconnected.

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Ist der Ruf erst ruiniert...
... klüngelt es sich ungeniert.-

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Donnerstag, 9. Dezember 2010
Gemeiner Mensch!
Lucifer ist total beleidigt.

Der Mensch hat Thunfisch zum Abendessen. Das geht doch gar nicht!!

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Aha
Da kommt jetzt schon der Stunk hoch.

Wie ich schon zur Lady Sid gesagt habe, ist Geld tendenziell immer interessanter als Sex...

ETA: In der FAZ geben sie wieder, was irgendwelche Schweden schreiben, was wohl wirklich gelaufen wäre.


Ich finde immer noch, der gute Assange hätte sich das verkneifen sollen, auch wenn es so harmlos-skandinavisch rüberkam. Ich kenne das aus Finnland im Sommer. Da kommt man dann rasch schon mal vom einen zum nächsten, und ehe man sich's versieht, ist die Woche rum, die Getränke alle, sämtliche Schädelwehtabletten restlos verbraucht, man braucht dringend neuen Kaffee und mindestens eine elektrische Sicherung, und von dem, was der K. und die Schwester vom T. angestellt haben, sollte man besser nie wieder reden. Tut man auch nicht; es war Sommer in Finnland, da läuft das eben so. Schweden ist da sicher nicht viel anders. Was der J. und die A. angestellt haben -- Schwamm drüber. Zumindest, wenn das so war, wie das die Schweden via FAZ berichten. Da jetzt mit juristischen Kanonen auf skandinavisch-sommerliche Spatzen zu schießen ist schon ein massiver Kulturbruch. In Japan hält man ja auch niemandem vor, was er gemacht hat, nachdem er zwangsweise mit dem Abteilungsleiter und den Kollegen ganz furchtbar bechern mußte. Aber Assange ist halt nicht irgendwer. Der hätte sich besser nicht der erträglichen Leichtigkeit des skandinavischen Sommers hingeben sollen...

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Mittwoch, 8. Dezember 2010
Kontraproduktiv
Assange lebte und arbeitete im Frontline Club im Zentrum Londons, bevor er mit einer Frau zusammenzog.
[[von hier]]

Das massive Gefühl von 'WTF??', das mich beim Lesen dieser Zeilen überkam, drückt sich am besten in einem offenen Brief aus:

Lieber Julian Assange,

es ist natürlich massiv cool, um die Welt zu reisen, von allen möglichen Regierungen verfolgt zu werden, überall jeden Abend in den Fernsehnachrichten zu sein, von den blöderen Ammis mit allen möglichen lächerlich-dramatischen Flüchen und Drohungen belegt zu werden, und dabei telegen auszusehen wie das Leiden Christi in Öl, jetzt mit extra piekender Dornenkrone.

Damit kann man jede Menge Weiber aufreißen.

Das gönnen wir Ihnen alles völlig neidlos.

Aber bitte, bitte lassen Sie das mit den Weibern, bis der Richtig Große Hammer[TM], wegen dessen die weniger blöden Ammis hinter Ihnen her sind, endlich draußen ist. Man wird Ihnen einen Strick draus drehen, und dieser Strick könnte die Veröffentlichung wirklich wichtiger Dinge zu Fall oder in Verruf bringen.

Es geht hier um die Sache, und die Sache ist wichtig, für die gesamte Weltöffentlichkeite, für uns alle.

Keine Weiber. Bitte! Wirklich nicht!

Mit freundlichen Grüßen,
Sethos
(in Namen der interessierten Öffentlichkeit))


P.S.: Sie würden auch Island enttäuschen, wo man sich so sehr für Sie und Ihre Institution stark macht. Wenn alles vorbei ist und WikiLeaks wieder zum normaleren Tagesgeschäft zurückkehrt, dann findet sich bestimmt eine richtig interessante Isländerin. Oder mehrere. Glauben Sie mir. Die stehen schon Schlange. Ganz bestimmt! Nur jetzt müßten Sie sich halt für eine Weile zurückhalten...

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Dienstag, 7. Dezember 2010
Arsch auf Grundeis
Bei den Kanonen, mit denen zur Zeit auf die Spatzen von Wikileaks geschossen wird, nur weil die Sachen von den Dächern pfeifen, die man sich eigentlich längst hätte denken können, drängt sich der Eindruck auf, das liegt nicht daran, was sie schon gesagt haben, sondern daran, was sie als nächstes sagen könnten.

Denen scheint wirklich der Arsch auf Grundeis zu gehen.

Entweder in den restlichen Botschaftsdepeschen oder bei den angekündigten Bankster-Papieren muß ein echter Hammer stecken, und nicht nur weitere laue 'Enthüllungen' von der Sorte 'Westerwelle ist arrogant, unberechenbar, und kein Genscher.'

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Sonntag, 5. Dezember 2010
Ein Wurm macht Geschichte
Die FAZ faßt Stuxnet nochmal zusammen.

Sehr lesens- und bedenkenswert.-

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Freitag, 3. Dezember 2010
Weapons of Mass Chili
Indeed, the Daily Mail reports that defense researchers are already investigating the pepper's potential uses as a weapon.


[[von hier, via Nazgul über IM]]

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Noch mehr Katzencontent
Meine Besucher haben auch Bilder von meinen Katern gemacht:



Endlich mal ein einigermaßen anständiges Bild von Mephisto, das wiedergibt, wie er tatsächlich aussieht! Der Sessel ist der Katzensessel. Der darf so.



Und ein Porträt von Lucifer, mit untergefalteten Pfoten und unschuldigem Blick...

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Freitag, 3. Dezember 2010
Katzencomputer


Neulich war ein Besucher mit einem iPad da. Hier sieht man, wie Lucifer die Grundlagen davon vorgeführt bekommt.

Er war zumindest sehr interessiert.

Es ist ja bekannt, daß das iPad ein Computer für Katzen ist.

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Teuflisch
Lucifer frißt Seelen.

Mephisto verschmäht sie...

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Mittwoch, 1. Dezember 2010
Nur zur Referenz
Säbelzahntiger-Curriculum.

Jetzt auch online.-

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Blindes Huhn...
... findet Korn, bzw. bei silicon.de steht mal was Sinnvolles, und nicht nur irgendwelcher unredigiert durch Google Translate gejagter Ammi-Content.

Langsam scheint die Sache mit dem Results Only Work Environment hier doch rüberzuschwappen...

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Dienstag, 30. November 2010
Never piss off the little green one
Als Bahn-Chef Grube und sein Vorstand Kefer über den Flur laufen, versuchen Journalisten aus deren Mienen Zwischenstände abzulesen. Die Manager schauen eher schlecht gelaunt aus, stellt der Phoenix- Moderator fest. Seine Vermutung: Die beiden haben eine Kröte zu schlucken.
[[von hier]]

Allein, das zu lesen, geht mir runter wie Öl. Grube ist so ein widerlicher Arroganzbolzen*, allein dafür, den auf eine für Menschen naturgemäßere Größe zurechtgestutzt zu sehen, hat sich die Veranstaltung schon gelohnt.

ETA am Abend: Ich sehe das Ergebnis positiv. Der Meister Gorillaschnitzel und mein Insider von neulich sagen übereinstimmend, daß nur die Immobiliengeschäfte der Grund sind, warum die Bahn und diverse einschlägig interessierte Politiker an dem Projekt festhalten. Wenn der Schlichterspruch umgesetzt wird, fällt diese einzige Motivation einfach weg. Dann werden sie in ein paar Monaten ganz unspektakulär feststellen, warum sie den Scheiß jetzt lieber doch nicht bauen wollen, und es ganz einfach und ohne viel zu sagen einfach lassen.-


* Das sage ich nicht nur so. Da gibts diese Outtakes auf YouTube, wie er Journalisten mit unbequemen Fragen abkanzelt, da geht er so in der typischen Manier eines von geflissentlichen Untergebenen gegen die Realität abgeschirmten Top-Managers auf die los von wegen, wie können sie die Frechheit haben, ihn einfach was zu fragen, das ist schon ausgesucht übelkeitserregend.

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Einen guten Deal...
... hat man bekommen, wenn beide Seiten aus dem Geschäft oder den Verhandlungen rausgehen in der festen Überzeugung, der anderen Seite mal so richtig gezeigt zu haben, was eine Harke ist, wo der Hammer hängt, und noch andere werkzeugschuppenaffine Metaphern mehr.


Und nein, das bezieht sich nicht auf Stuttgart21, da wartet man im Moment noch drauf, sondern auf etwas, das sich in meiner Sklaverei zugetragen hat und wo mir beide Seiten unabhängig voneinander stolz erzählt haben, wie schön sie die andere Seite doch jetzt eingenordet hätten...

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Montag, 29. November 2010
Ich bin ein ganz scharfer Hund...
Das Miese Kaff hat heute anscheinend eine Freundlichkeitsoffensive gegen mich gestartet. Vor allen Dingen die Busfahrer.

Da hat sich wohl rumgesprochen, wer dem zuständigen Fuzzy bei der Gemeinde Emails schickt, wenn was nicht funktioniert...

**zähnefletsch**

Und jetzt sind sie alle ganz furchtbar beflissen und nett und fallen über ihre eigenen Füße in dem Bemühen, mir zu Diensten zu sein.

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Sonntag, 28. November 2010
Update
In Bezug auf den Post von gestern gibt es Updates:
  • Sally hat ihre 50.000 Wörter geschafft und zählt damit zu den wenigen 'Gewinnern' des alljährlichen NaNoWriMo-Projekts! Die meisten, die sich anmelden, geben unterwegs irgendwann auf.
  • Der Nazgul wurde allerdings leider von vier Ösis und einem Italiener verhauen (und nein, es war kein Überfall, es war Spocht).

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