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Kein Hack ohne 'Pwned!'
Großen Wert legen sie darauf, daß Siemens NICHT beteiligt gewesen sein, sondern man sich einen Steuercomputer verschafft und analysiert habe. Auch Microsoft scheint nicht mit der Bereitstellung (und dann ur sehr langsamen Beseitigung) der Einfallstore im Geringsten kooperiert zu haben. Wenn eine Firma zugeben würde, den Schlapphüten gegen ihre Kunden geholfen zu haben, dann könnte die natürlich einpacken.
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Man bemerke: die 'Ossis' liefern trotz neuer, noch nicht ganz festgelegter Spezifikationen schon 2013, Siemens dagegen weitgehend Altbekanntes erst 2016.
Die Bahn kann also auch woanders als bei Siemens kaufen. Besonders gelungen finde ich in dem FAZ-Artikel auch die Formulierung, "... über deren Lieferung die Bahn seit längerem bevorzugt mit Siemens verhandelt." Eine sehr höfliche Form, neutral auf die sehr wahrscheinliche Existenz von beträchtlichem Filz hinzuweisen.
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So weit ist es mit der Kirche im Rheinland schon gekommen...
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Der Artikel ist fast 30 Jahre alt, und immer noch einen Newsflash wert -- das Kartell hat sich, in der einen wie der anderen Form, gehalten, und der Aberglauben, Diamanten wären an sich wertvoll, überlebt unverändert.
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Bei TV Tropes werden alle möglichen narrativen Klischees aufgelistet und Medien aller Art (von 'hoher' Literatur bis zu Webcomics, natürlich auch Film und Fernsehen) dementsprechend in kleine Stückchen analysiert.
Vorsicht! Auf TV-Tropes klickt man auf eigene Gefahr! Es sollen schon Leute NIE wieder aufgetaucht sein, nachdem sie einen Link geklickt hatten...
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Gleich kommt bestimmt einer vorbei und will Luxussteuer haben.-
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- Ich werde keine Maschine bauen, die die Gedanken meiner Kater in menschliche Sprache übersetzt.
- Ich werde nicht zum Armdrücken gegen Vladimir Putin antreten.
- Ich werde keine Tunnelröhren unter der Postwiese bauen, dort Bäume fällen, oder irgendwelche Tiefbahnhöfe anlegen.
- Ich werde nicht nur deshalb Pfeil und Bogen kaufen, um nächstes Silvester die böllerschmeißenden Orks zu beschießen.
- Ich werde keine Atombombe auf das Miese Kaff schmeißen, außer, die provozieren mich.
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Witzig, daß ausgerechnet so ein Ort die Keimzelle von BRD 2.0 ist. Das heißt, eigentlich ist es nicht BRD 2.0; es ist BRD 4.0.
Wieso?
BRD 1.0 war die Adenauer-Republik, die damit beschäftigt war, wirtschaftlich auf die Füße zu kommen und zu verdrängen, daß all die alten Männer, die das Sagen hatten, entweder Nazis gewesen waren, oder mit heftigem PTSD aus dem Krieg heimgekommen waren, oder sogar beides.
Dann kam 1968, und damit die BRD 2.0. Alle wurden furchtbar ernsthaft und engagiert, und Mitmachen war wichtig. Gestern habe ich mit großem Interesse Zeitdokumente davon gesehen, wie das damals alles ablief.
Nochmal 20 Jahre später (pi mal Daumen), und wir kriegten mit der Wiedervereinigung die BRD 3.0: - Wohlstand für doch-nicht-alle, Aufschwung, blühende Landschaften im Westen, Sozialdarwinismus, neoliberale Marktideologie, 'alternativlose' 'Reformen' wie Hartz IV., Privatisierungen und ein totoptimierter öffentlicher Sektor.
Das ist jetzt 20 Jahre so gelaufen, und die Leute haben mal wieder die Schnauze voll. Es ist vielleicht Zufall, daß sich ein grottenspießiger Park in der blühendsten aller Landschaften zur Keimzelle für das nächste Release unserer Staatsform entwickelt. Vielleicht ist es aber auch ganz besonders symbolisch. Oder es liegt daran, daß sich hier die neodarwinistischen Gewinnertypen ganz besonders dreist glauben aufführen zu dürfen, weil die zufriedenen, fleißigen Bürger ja wohl kaum gegen das argumenieren, was funktioniert, und auch zu brav und spießig sind, um zu protestieren.
Doch wenn das System nicht mehr funktioniert und zu viele Bürger merken, daß sie nach Strich und Faden über den Tisch gezogen werden, wenn man Spießers spießigen Schloßpark kaputtmacht, um irgendwas unter die Erde zu bauen, was toll klingt, aber nicht funktionieren kann, außer für die, die sich an den Immobilien bereichern können, die dadurch freigesetzt werden, dann haben wir eine Gemengelage, da knallt es auf ein mal wieder.
Erst in dem spießigen Park, dann systemweit.
Was jetzt kommt? Wie die BRD 4.0 aussehen wird? Fragt nicht mich, ich bin bloß ein untoter Altägypter. Ich weiß nur, da in dem spießigen Park, wo gerade eine einzige ruhmreiche orange Baumaschine zugeschneit wird und ansonsten trügerische Friedhofsruhe herrscht, da ist ein Geist aus der zerbrochenen Flasche gekrabbelt gekommen, den kriegen die Wende-Gewinner nicht mehr los.
Und der wird dann schon beschließen, wie es weitergehen soll.-
P.S.: Ist das jetzt schon die Geislinger Steige, warum habe ich das Plochinger Hundertwasser-Haus verpaßt, und wieso krabbelt der Zug hier dermaßen lahm den Hang hoch? Ist irgendwas falsch, oder hat der einfach nur Schiß wegen dem Schnee? Fragen über Fragen, und alles hängt irgendwie zusammen...
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Weder mit irgendwelchen ungewollten Tiefbahnhöfen, noch mit dem Winter, dem Sommer, oder irgendwelchen anderen unerwarteten Jahreszeiten, oder damit, daß sie bald abgewählt werden.
Oder damit, daß die Frankfurter Verkehrsbetriebe das Beamen erfinden, und sie alle komplett überflüssig werden.
Nein.
Gar nicht.
Denn diesen Erfolg kann das dynamische Duo Ramsauer -- Grube für sich verbuchen: - 'Klapprechner' ist jetzt ein offizieller Begriff!
Der Nazgul und ich sagen sei Jahren so zu unseren mobilen Computerkisterln! Die haben das von uns geklaut!
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Die Frankfurter Verkehrsbetriebe versprechen, bald das Beamen zu erfinden.
Dauert zwar noch etwas, aber lohnt sich trotzdem nicht mehr, Stuttgart21 und dergleichen Schwachsinn mehr zu bauen.-
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Sämtliche Tortenheber sämtlicher Vorfahren scheinen im Haushalt meiner Mutter an einen einzigen Ort zusammengesackt zu sein. Sie hatte zahlreiche, verschiedener Provenienz, und konnte genau aufzählen, welcher von welcher längst verstorbenen Ahnfrau stammte...
Jetzt habe ich auch einen!
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"... E.M. Forster hat mal gesagt, wenn er vor der Wahl stünde, entweder sein Land oder seine Freunde zu verraten, hofft er, er bringt den Mut auf, sein Land zu verraten."
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Einem Hirten ist auf der Bühne die Laterne, die dummerweise aus echtem Glas war, zerbrochen, und die Aufführung mußte kurzzeitig zwecks Scherbenbeseitigung unterbrochen werden, aber das war lange nicht so arg wie in anderen Jahren.
Bemerkenswert war eigentlich das Kind in der Reihe hinter uns.
Es war höchstens anderthalb Jahre alt und beherrschte ein einziges Wort, das es in ständiger Wiederholung vor sich hin sagte und von dem man annehmen sollte, daß es sich entweder um ein besonders relevantes Wort handelt, oder um eines, das es daheim schon sehr oft gehört hat.
Es sagte unentwegt "Bombe Bombe Bombe Bome Bombe!"
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Wenn man nicht weiß, was man trinken will, muß man das bloß passend sagen.
Dann bekommt man das.

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- Eben habe ich meine Mutter dabei erwischt, nicht mal Copy + Paste zu können. Sie wollte Bilder von einem USB-Stick auf ihre Festplatte kopieren, und fragte mich, wie das geht! **schauder**
- Der Zug vom Nazgul hat 55 Minuten Verspätung, was eine totale Sauerei ist -- ab 60 Minuten hätte es Geld gegeben, und die Unannehmlichkeit ist die gleich!
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Und finde es ziemlich beschissen, daß das jetzt ernsthaft Teil des öffentlichen Diskurses sein muß, um rauszufinden, ob die Anklage echt oder eine Falle ist.
Seine Arbeit ist alles, was für Julian Assange sprechen sollte, und die ist wesentlich, weltbewegend und wichtig.
Jetzt hat aber jemand dem Guardian die Unterlagen der schwedischen Staatsanwaltschaft geleakt, und jeder kann sich von den Argumenten beider Seiten, und dem jeweils behaupteten Hergang ein detailliertes Bild machen.
Ich mochte das nicht mal alles gründlich lesen; ich finde es nicht so schön, so detaillierte Dinge über wildfremde Personen des öffentlichen Lebens zu erfahren. Das ist wie der notionale alljährliche Siemens-Betriebsräte-Gangbang; das könnte mich auch überhaupt nicht locken, da Kollegen beim Poppen zugucken zu müssen. Und so ähnlich appetitlich sind diese ausgebreiteten Assange-Details...
*Internet-Sprech für 'Too Much Information'.
** Der soll die Finger von den Weibern lassen, das ist alles so kontraproduktiv. Nach seiner Freilassung in London bei der kurzen Pressekonferenz stand schon wieder so ein blondes Schneck neben dem und himmelte ihn an. Das ist doch nicht mehr feierlich!
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